Als Schwäbisch-alemannische Fastnacht wird die Fastnacht im südwestdeutschen Raum, in Vorarlberg, der Deutschschweiz und im Elsass bezeichnet. Dort wird sie in der Regel Fasnet, Fasnacht oder Fasent genannt. Sie grenzt sich vom rheinischen Karneval ab, kann sich jedoch erst seit dem ersten Viertel des 20. Jahrhunderts als eigenständige Form etablieren. Während der Karneval im 18. Jahrhundert eine neue Form der Fastnacht entwickelte, und auch die schwäbisch-alemannische Fastnachtslandschaft darauf einschwenkte, besann sie sich im 20. Jahrhundert auf ihre Traditionen der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Fastnacht.
Charakteristisch ist die Vermummung der Teilnehmer mit Larven oder auch Schemmen (Masken), die meist aus Holz, in Ausnahmefällen aber auch aus Stoff, Papier, Ton, Blech oder Draht (sog. Drahtgaze) bestehen. Die Kostümträger (in schwäbisch-alemannischen Gebieten Hästräger) wechseln ihre Verkleidung (Häs) nicht von Jahr zu Jahr, sondern behalten sie immer bei. In manchen Gegenden ist es sogar üblich, sie über Generationen zu vererben.(Quelle: Wikipedia)
Die Aufnahmen sind vom großen Fasnetumzug am Sonntag, 22. Februar 2009 und stellen nur einen kleinen Teil der Aufnahmen dar, die ich gemacht habe. Weitere werden noch folgen. Bei Interesse an bestimmten Aufnahmen könnt Ihr mir gerne ein Mail schicken. Falls eine Person trotz der Wasserzeichen die Veröffentlichung auf meiner Seite nicht wünscht, soll sich diese auch per Mail bei mir melden.
Am letzten Samstag (31. Januar 2010) fand in Furtwangen (Schwarzwald) das traditionelle Ausrufen der Fasnet statt. Hier im Schwarzwald, also im Süden der Republik, ist die schwäbisch-alemannische Fasnacht beheimatet. Das Brauchtum will es, dass dabei die Narren die Gewalt über die Stadt übernehmen. Dazu muss der Rathausschlüssel vom Bürgermeister den Narren übergeben werden.
Furtwangen hat zum 1. Januar 2010 einen neuen Bürgermeister bekommen, der damit nach gerade mal einem Monat seine Regentschaft wieder verloren hat. Eine Karriere von kurzer Dauer.
Als weithin sichtbares Zeichen, wurde ein stattlicher Narrenbaum von den hiesigen Narrenbaumsetzern mit viel Sachverstand und körperlicher Kraft professionell aufgerichtet.
Das Dritte Fernsehen war ebenfalls zugegen, das zu diesem Event eine Szene für die deutschlandweit bekannte und beliebte Fernseh-Serie „Die Fallers“ gedreht hat.
Ein Wort noch zum Wetter. Das als „Schneeloch“ bekannte Furtwangen hat an diesem Tag seinem Ruf wieder einmal alle Ehre gemacht!!!
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